Zucker im Kaffee: Welche Alternativen Süßungsmittel gibt es?

Zucker, Süßstoff & Co.

Zuckersüß oder doch eher herb? Wer seinen Kaffee oder Tee süßen möchte, steht vor der Qual der Wahl. Der süßliche Geschmack von diversen Zuckersorten lässt bei dem Einen oder Anderen das Genießerherz Purzelbäume schlagen. Es macht uns glücklich. Das Wort Zucker stammt ursprünglich aus dem Sanskrit-Wort (das ist eine Sprache in Indien) und bedeutet „süß“. Wie passend! Viele von uns süßen ganz klassisch mit Zucker. Egal ob in feiner Kristallform, als Würfelzucker, Sirup oder Kandiszucker – er hat viele Erscheinungsformen. Doch was gibt es noch für Alternativen?

Der Rohstoff Zucker

Da gibt es den Rohr-, Rüben-, Ahorn- und Palmzucker. Diese werden aus dem Zuckerrohr, dem Saft der Zuckerrübe bzw. des Zuckerahorns und Palmenarten gewonnen. Unfassbare 175 Millionen Tonnen Zucker wurden im Jahr 2012 hergestellt. Zu diesem Zeitpunkt waren die größten Zuckerproduzenten Brasilien und Indien.

Süßungsmittel

Gute Alternativen sind beispielsweise Honig, Stevia, Süßstoff, Fruchtzucker oder Sirup-Sorten. Natürlich haben alle ihren ganz eigenen Geschmack, daher sollte man sie am besten einmal im Kaffee durchtesten, um zu sehen, was einem schmeckt.

Honig ist ein Lebensmittel, welches mithilfe von Bienen aus dem Nektar von Blüten erzeugt wird. Die gesammelten Säfte der Pflanzen werden von den Bienen in ihrem Körper mit körpereigenen Stoffen wie Enzymen, Eiweißen und Säuren, angereichert und verändert. Danach wird diese Flüssigkeit in Waben gespeichert und gereift.

Stevia wurde erst Ende 2011 bei uns zugelassen. Es verbirgt sich in einer in Südamerika wachsenden Pflanze. Ureinwohner nutzen diese Pflanze schon seit Jahrhunderten als zuckerfreies und natürliches Süßungsmittel, da das aus den Blättern gewonnene Extrakt eine von zehn- bis dreißigmal stärkere Süßkraft hat als herkömmlicher Zucker. Somit benötigt man deutlich weniger zum Süßen.

Süßstoff wird entweder synthetisch oder aus natürlichen Ersatzstoffen für Zucker hergestellt. Er übertrifft die Süße des herkömmlichen Zuckers erheblich. Die bekanntesten Formen sind Pastillen oder in flüssiger Form.

Sirup gibt es von vielen Herstellern in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Karamell, Kokos und Co. versüßen den Kaffee so noch mit einer zusätzlichen Geschmacksnote. Aber Vorsicht: Einige Sirup-Sorten sind nur für Kaltgetränke geeignet.

In Foren kann man von einigen Usern lesen, dass sie ihre Getränke mit Agavendicksaft, Zuckerrüben-, Ahornsirup oder herkömmlichen Vanillezucker (dem zum Backen) verwenden.

Generell sollte man natürlich auf einen gemäßigten Konsum von Zucker und anderen Süßungsmitteln achten. In diesem Sinne: Lasst Euch den Kaffee schmecken!