M – von Milchschaum bis Magen und Muckefuck – das Kaffee-ABC

Wie erhält man perfekten Milchschaum?

Frischmilch mit einem Fettgehalt von 3,5 % ist wichtig. Der Milchschaum entsteht allerdings aus Eiweiß. Wichtig ist, dass die Temperatur nicht über 65° steigt, denn sonst gerinnt das Milcheiweiß und die geschäumte Milch fällt zusammen. Unter 62° wird das Kaffeegetränk letztlich zu kalt.

 

Warum schlägt mir Kaffee auf den Magen?

Bei empfindlichem Magen ist vor allem normal gefilterter Kaffee zu vermeiden. Da durch die lange Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl sehr viele Reiz- und Bitterstoffe in die Tasse gelangen.

Noch schlimmer wird es, wenn der Kaffee zu schnell oder zu heiß geröstet wurde, wie es häufig bei Billigkaffees der Fall ist. Ein hoher Anteil an Chlorogensäuren ist die Folge. Diese werden bei schonender Röstung fast vollständig abgebaut.

Viel verträglicher ist Kaffee aus guten ganzen Bohnen, die von Profiautomaten verarbeitet werden. Denn dann wird das Wasser schnell durch den Kaffee gepresst und vor allem Geschmacks – und Aromastoffe freigesetzt.

 

Woher stammt eigentlich der Begriff Muckefuck?

Die Bezeichnung Muckefuck für Kaffeeersatz ist weit verbreitet. Wahrscheinlich stammt der Begriff aus der Zeit der französischen Besatzung unter Napoléon. Aus dem französischen „Mocca faux“ („falscher Kaffee“) wurde der eingedeutschte Begriff Muckefuck.