Kaffee-Partner-Cocktailautomat

Kaffee Partner Automat kann nun auch Cocktails!

Viele Monate wurde die Idee eines Cocktailautomaten im Hause Kaffee Partner für ein Witz gehalten. Doch die Hartnäckigkeit einiger Mitarbeiter zahlt sich aus. Für den Erscheinungstermin hat man daher auch ein ganz besonderes Datum gewählt – heute, den 01.April. Der Tag, an welchem man ohnehin mit viel Witz und einigen Streichen rechnen muss. „Mehr als passend, wie wir finden“, so ein Mitarbeiter.

Jahrelang hat das Marketing dafür plädiert, eine abteilungsinterne Bar zu bekommen, leider vergebens. Und alljährlich zur Weihnachtsmarkt-Saison kam die obligatorische Glühweintaste auf die Wunschliste für ein neues Gerät ganz nach oben. Argumente gab es en masse, jedoch wurde dieser Wunsch jeher mit einem müden Lächeln abgetan. Bis heute!

Da der Mitarbeiterzusammenhalt in der Firma ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie ist, haben sich die pfiffigen Techniker, Werkstattmitarbeiter und die Qualitätssicherung diesem Vorhaben ganz heimlich, still und leise angenommen. Der eine oder andere blieb halt mal hier und dort ein Stündchen länger am Arbeitsplatz, oder kam einfach etwas eher. Von der fixen Idee hat es sich über Wochen zu einem tatsächlich realisierbaren Plan entwickelt. Zuerst natürlich nur auf dem Papier, aber die Tatsache, dass es technisch einwandfrei umsetzbar war, spornte die eingeschworene Gemeinschaft weiter an.

Zugegeben, es gab natürlich auch den einen oder anderen Rückschlag. Grandios klingende Ideen ließen sich nicht so einfach realisieren, da wichtige Bauteile fehlen würden und einzelne Module nicht miteinander kompatibel waren. Mehrfach dachten alle, dass dieser Plan zu scheitern drohte. Doch dann kam der entscheidende Wendepunkt in Form einer simplen Frage: Wieso muss dafür eine komplett neue Maschine entwickelt werden? Wir haben doch Top Automaten und können davon doch einen „modifizieren“. Und so kam es. Gesagt und getan. Manchmal steht die Lösung direkt vor den eigenen Augen.

Wir stehen zwar hinter unserer Idee, jedoch können wir nicht einfach Kaffeeautomaten und weitere Materialien abzwacken. Alle klugen Köpfe versammelten sich zu einem Krisengespräch. Das Thema war der nächste Schritt in diesem Projekt. Das o. k. der Geschäftsführung einzuholen. Also wurden alle technischen Raffinessen, Vorteile, Argumente, Kosten und Nutzenanalysen und noch so viel mehr zusammengetragen. Diese Marketingstrategie konnte sich sehen lassen. Aus allen beteiligten Abteilungen wurde ein Redner gewählt. Und dann kam der große Tag der Präsentation …

Wie dieser ausgegangen ist, könnt ihr euch denken. Sonst würden wir heute ja nicht darüber berichten. Ein paar kleine Anmerkungen und Änderungswünsche gab es natürlich noch. Und eine Sache war noch ganz wichtig, welche wir hoch und heilig versprechen mussten. Damit kein Alkohol an Minderjährige ausgegeben wird, muss sich jeder Mitarbeiter vor der Zubereitung mit einem Pin oder wie bei uns im Unternehmen über die Mitarbeiterkarte mit hinterlegtem Alter anmelden.

Nachdem unter erheblichen Zeitdruck der erste modifizierte Prototyp angefertigt wurde, heißt es nun testen. Ja, o. k. auch hier haben wir gewisse Auflagen erhalten. Erst nach Feierabend, nur wer nicht mit dem Auto unterwegs ist und nur in gewissen Mengen. Trotzdem. Ab heute steht der Cocktailautomat in der 1. Etage für 14 Tage am Meeting-Point zum Testen bereit. Limetten, Orangen und Zitronen sind geviertelt und genug Minze zum Anrichten steht bereit. Dem ein oder anderen Feierabend in geselliger Runde steht nun nichts mehr im Wege. Und ganz nebenbei fördert man so die Kommunikation untereinander und bewegt sich mehr. Wieso das, fragt ihr euch nun? Ganz einfach. Alleine heute sind knapp 25% der Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit gekommen. Schließlich müsste nach dem Verzehr das Auto auf dem Parkplatz bleiben.

Weil wir schon jetzt unsere Euphorie mit euch teilen möchten, starten wir auch gleich eine kurze Umfrage zum Namen des Cocktailautomaten. Eure Namensvorschläge sind herzlich willkommen. Die Top 3 sind bislang: „DuoShaker“, „AlkoMix“ und „DrinkBar“. Aber eurer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Mehr können und dürfen wir Euch heute nicht dazu erzählen, da wir uns wie bereits erwähnt noch in der Testphase des Prototypen befinden. Auch die Abbildung kann ggf. noch etwas variieren.

Für alle, die dieses Projekt auch so klasse finden wie wir und daher tatsächlich bis hierher gelesen haben, erst einmal ein großes Danke. Aber leider kommt nun etwas bereits im ersten Absatz Angekündigtes – und zwar der Satz: „April, April!“ Nicht traurig sein und stattdessen zu einer guten Tasse Kaffee greifen. Das ist eh viel gesünder! 😉