Die Kaffeepflanze - beschrieben im Kaffee Partner Blog

Die Kaffeepflanze

Derzeit sind 124 Arten von Kaffeepflanzen bekannt. Die bekanntesten Kaffeesorten sind Arabica-Kaffee und Robusta-Kaffee. Der wissenschaftliche Name vom Kaffee lautet Coffea. Wirklich bekannt ist die Kaffeepflanze nicht, sondern nur die Kaffeebohnen. Das wird sich heute ändern!

Anbaugebiete der Kaffeepflanze

Das Anbaugebiet ist rund um den Äquator im Hochland, wie beispielsweise in Äthiopien und Brasilien möglich. Bekannt sind diese Gebiete daher auch als „Kaffeegürtel“. Für eine gute Ernte muss dort über das ganze Jahr ein stabiles Klima herrschen. Ein ebenfalls wichtiger Faktor ist die Beschaffenheit und Qualität des Bodens. Je nährstoffreicher, desto besser.

Die Geschichte

Um die Entdeckung des Kaffees ranken sich viele Sagen und Mythen. Eine Legende besagt, dass ein äthiopischer Hirte durch seine Ziegen diese Entdeckung gemacht haben soll. Dabei beobachtete er, wie diese von einem Strauch (der Kaffeepflanze) die roten Kaffeekirschen fraßen und danach unkontrolliert über einen extrem langen Zeitraum wie wild herumgehüpft sein sollen. Die Tiere, die nicht von der Kaffeepflanze fraßen, waren hingegen schon längst müde. Wagemutig bereitete der Hirte aus der Region Kaffee aus den Kaffeekirschen einen Aufguss her, trank diesen und bemerkte ebenfalls die belebende Wirkung. Das war die Geburtsstunde des Kaffees, auch wenn der Geschmack vermutlich nicht mit dem von heute mithalten kann.

Der Lebenszyklus einer Kaffeepflanze

Stolze 50 Jahre können die Gewächse werden, wobei die ersten Kaffeefrüchte nach vier Jahren wachsen und der Ertrag ab einem Alter von 25 Jahren wieder abnimmt. Die Kaffeepflanzen sind Sträucher der Bäume, die das ganze Jahr über grüne, ovale Laubblätter tragen, welche leicht glänzen. Sie werden unbearbeitet zwischen 8 m – 10 m hoch. Kultivierte Sträucher werden auf gerade einmal 2 m – 2,5 m gestutzt. Das erleichtert die Kaffee-Ernte und macht die Pflege der Gewächse einfacher. An ihnen bilden sich für wenige Tage weiße Blütenstände, welche aus mehreren kleinen Blütenköpfen bestehen, die ungefähr einen Durchmesser von zwei Zentimetern erlangen. Der süßlich riechende Nektar der Kaffeeblüten lockt eine ganze Armee von Insekten an, welche sich somit um die natürliche Befruchtung kümmern.

Nach einer Weile bilden sich Kaffeekirschen. Zuerst ist der Rohkaffee noch grün und klein, wird aber je nach Reifegrad erst gelb und später größer und rot. Nur die roten Kaffeebeeren sind reif. Bis dahin vergehen gut und gerne sechs bis sieben Monate. Sie gehören zu den Steinfrüchten, besitzen wenig Fruchtfleisch welches wiederum süß und fruchtig schmecken soll. Ich selber bin leider noch nicht in den Genuss gekommen, diese probieren zu können.

An dieser Kaffeepflanze und im Inneren dieser Kaffeefrucht befindet sich der Samen, umgeben von einer Pergamenthaut und einem dünnen Silberhäutchen. Eigentlich muss man „die Samen“ sagen, da es meistens zwei sind. Uns sind diese besser bekannt als Kaffeebohnen. Sollte sich jedoch nur eine entwickeln, die dann meist etwas runder ist, spricht man von einer sogenannten Perlbohne. Egal ob ein oder zwei Kaffeebohnen, die Farbe ist grün.

Verwendung von Kaffeebohnen

Die Nutzung der Kaffeebohnen ist vielseitiger als angenommen. Zum Beispiel werden die Samen bzw. Kaffeebohnen sowohl roh als auch geröstet zur Gewinnung von Kaffeebohnenöl verwendet. Dieses wird zumeist zur Produktion von Pflegeprodukten wie Körperlotionen und Sonnenschutzmitteln benötigt. In der Medizin werden die Kaffeebohnen so lange geröstet, bis sie verkohlt sind. Dann werden sie gemahlen und als Kohlepulver zur Linderung von Durchfallerkrankungen eingesetzt. Die bekannteste Verwendung der Bohnen ist und bleibt jedoch die zur Herstellung von Kaffee. Dafür werden sie zuvor noch geröstet und aromaversiegelt verpackt.

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