Auf Kaffeesatz Pilze züchten

Auf Kaffeesatz Pilze züchten

Kaffeesatz ist für viele ein Abfallprodukt, welches meistens keine weitere Beachtung findet. Vor einiger Zeit haben wir schon in dem Beitrag „Tipps für den Haushalt: Was Sie mit Ihrem Kaffeesatz nützliches anfangen können“ berichtet, was man alles mit dem Kaffeesatz anstellen kann. Er ist ein super Grillrostreiniger, neutralisiert Gerüche in Autos und Kühlschränken, vertreibt Ungeziefer, ist eine Politur für Holztische und kann vielfältig zu kosmetischen Behandlungen wie Peelings oder Haarspülungen verwendet werden. Auch allseits beliebt ist Prütt als Dünger. Und genau hier setzen wir wieder an.

Kaffeesatz als Rohstoff

Mittlerweile haben viele Unternehmer erkannt, dass man das einstige Abfallprodukt als Rohstoff nutzen kann. Beispielsweise um Pilze zu züchten. So dient der eigentlich bereits ausgediente Kaffeesatz als Nährboden für verzehrbare Pilze. Die Kaffeeabfälle werden mit Pilzmyzel versetzt, welches dann als Substrat für die Produktion verschiedener Pilzsorten dient.

Eine wichtige Voraussetzung ist frischer Kaffeesatz. Einige Unternehmen holen diesen bei Cafés, Krankenhäusern und anderen Einrichtungen ab und verwerten ihn weiter. Eine der Bedingungen zur Pilzzucht ist eine kühle und dunkle Umgebung wie Kellerräume. Dennoch muss die Umgebung sauber sein, damit sich keine anderen unverzehrbaren Pilze einnisten. Der Kaffeesatz wird mit den Pilzsamen vermengt und in einen stabilen und durchsichtigen Plastiksack gegeben. Dieser Sack wird verknotet, aber nur so leicht, dass genügend frische Luft an das Gemisch kommt. Dann beginnt die Inkubationsphase. Während dieser Phase brauchen sie Dunkelheit, Feuchtigkeit, eine stabile Luftzirkulation und eine gleichbleibende Zimmertemperatur. Woran man erkannt, dass der Prozess fertig ist? Der Prütt ist ganz weiß geworden. Das bedeutet, dass die Pilzsamen gut durchwachsen sind. Diese Zeit variiert je nach Pilzsorte erheblich. Nun wird die zweite Phase eingeleitet. Dabei wird der Sack mit dem Kaffeesatz geöffnet und bewässert. Schon bald kann man die Pilze ernten und den verbleibenden Prütt auf den Kompost werfen. Würmer und anderes Getier freuen sich darüber.

Wir selber sind natürlich keine Pilz-Experten. Es gibt bestimmt noch eine Menge weiterer Dinge bei der Pilzzucht zu beachten, aber dieser Beitrag liefert einen guten Einblick in das Vorgehen. Uns geht es dabei auch eher um die Weiterverwertung des Kaffeesatzes.

Einige Firmen wie „chidos“ oder „pilzpaket“ bieten sogar fertige Sets zum Pilzezüchten auf Kaffeesatzbasis zum Verkauf an.

Selosoda: Limonade aus getrockneten Kaffeekirschen

selosoda: Limonade aus Kaffee

Sagt Euch selosoda etwas? Nein? Dann seid gespannt was wir zu berichten haben. Die Kaffeebohne ist nur ein kleiner Teil der gesamten Kaffeekirsche, die für unseren Kaffeegenuss genutzt wird und sehr bitter schmecken kann. Die Schicht um die Bohne, die sogenannte Kaffeekirsche, ist hingegen sehr süß. Doch was passiert mit den anderen Bestandteilen der Kaffeepflanze nach der Ernte, wenn nur die Bohne verwendet wird?

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Kaffee Partner ist nun Mitglied im BDV

Neues Mitglied im BDV: Kaffee Partner

BDV steht für Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V.. Als Qualitätsführer ist er ein zentraler Treffpunkt der Vendingbranche und fördert maßgeblich den fachlichen Austausch unter den Spezialisten. Alle Mitglieder wie z. B. weitere Hersteller von Kaffeevollautomaten, Füllprodukten und Filtersystemen profitieren von der umfassenden und marktorientierten Beratung durch den BDV.

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Der Geschmack des Kaffees - Das Kaffeerad

Der Geschmack des Kaffees – das Kaffeerad

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Für Euch führt am Morgen kein Weg am Kaffee vorbei? Ihr meint Kaffee schmeckt immer ähnlich? Dann haben wir hier genau das Richtige für Euch: Das Rad des Kaffeegeschmacks (Coffee Flavor Wheel), mit allen Geschmacksnuancen des Kaffees. Als wahrer Kaffee-Liebhaber ein absolutes Muss für Euch.

Im Jahr 1995 wurde das Aroma-Rad zum ersten Mal vom ehemaligen SCAA Direktor Ted Lingle veröffentlicht und zählt seitdem zu einem wichtigen Bestandteil der Kaffeeindustrie. Nach 21 Jahren gab es nun die erste Aktualisierung des Coffee Flavor Wheel durch die Specialty Coffee Association of America (SCAA).

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Lupinenkaffee ohne Koffein

Kaffee aus Hülsenfrüchten – Lupinenkaffee

Lupinenkaffee – schon mal gehört? Ein Morgen und ein Tag ohne Kaffee ist für manch einen von uns unvorstellbar. Ohne das tägliche Koffein würden so einige Montage zur Hölle werden. Doch geht es vielleicht auch ohne Koffein?
Wir können Euch sagen: Ja, geht es – mit Kaffee aus Lupinen. Die Lupine ist eine Pflanzengattung der Hülsenfrüchte und zählt daher zu den Leguminosen. Somit gehören sie zu der gleichen Familie wie Erbsen, Sojabohnen & Co.

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