Kaffee vs. Smoothie: Was ist gesünder?

Kaffee vs. Smoothie: Was ist besser?

Smoothie gegen Kaffee – was für ein merkwürdiges Duell. Aber was ist hier eigentlich gesünder? Auf den ersten Blick ist eigentlich klar, dass Smoothie die Antwort sein muss, denn Smoothies bestehen aus Früchten und Kaffee aus Koffein. Doch der amerikanische Medizinjournalist und TV-Moderator Michael Mosley ist sich der Sache nicht so sicher.

Die positiven Effekte vom Kaffee und Smoothie

Schauen wir uns die wissenschaftliche Studie etwas näher an und starten beim Kaffee:
Es wurden Kaffeetrinker gegen Nicht-Kaffeetrinker getestet. Herzerkrankungen und die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken lag bei den Kaffeetrinkern höher. Das Problem ist jedoch ein Anderes als gedacht. Es liegt nämlich nicht am Kaffeekonsum. Es wird vermutet, dass Kaffeetrinker häufiger schlechte Angewohnheiten wie Rauchen oder das Trinken von Alkohol an den Tag legen. Daher lässt sich sehr schwer sagen, was nun wirklich den Schaden verursacht hat.

Mit Hilfe einer „Prospektiven Kohortenstudie“ sollten weitere Informationen ans Tageslicht kommen. Man nimmt eine Gruppe von krankheitsfreien Individuen und sammelt Daten über sie. Dann verfolgt man dies über einen längeren Zeitraum um zu sehen, was passiert.

Wissenschaftler haben über 20 Jahre lang die Kaffeetrinkgewohnheiten von 130.000 Männern und Frauen erfasst und Daten gesammelt. Wenn man sich an die Tagesdosis von zwei bis fünf Tassen hält, ist Kaffee nicht gesundheitsschädlich. Im Kaffee gibt es über 100 verschiedene Substanzen. Unter anderem weißt er sogar eine antioxidative Wirkung auf. Welcher dieser ganzen Bestandteile von Vorteil ist, konnte man bisher leider nicht rausfinden.

Zusätzlich scheint sich das Koffein auch positiv auf unser Gehirn auszuwirken. Man fand heraus, dass Menschen die regelmäßig zwei bis vier Tassen Kaffee am Tag tranken nur halb so oft an Selbstmord denken wie Personen die weniger als zwei Tassen oder sogar entkoffeinierten Kaffee tranken.

Die Ergebnisse dieser Forschung – die Daten aus drei Studien und mehr als 200.000 Menschen für mehr als 14 Jahre – sind ziemlich zuverlässig. Es gibt auch eine Menge weiterer Untersuchungen, die die Selbstmord-Behauptung noch plausibel unterstützt.
Ein Grund dafür, dass Koffein sogar ein mildes Antidepressivum ist und die Menschen wacher macht und unsere Stimmung anhebt.

Wichtig ist aber für Euch zu wissen, dass diese Studie vor vielen Jahren begonnen hat. Da gab es noch nicht so viele verschiedene Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte Macchiato und Co.. Denn eine einfache Tasse Kaffee liefert auch nur max. 60 Kalorien, wohingegen Kaffeespezialitäten zwischen 100-600 Kalorien enthalten.

Schauen wir uns doch den Smoothie einmal näher an:
Die herkömmlichen Smoothies bestehen meistens zu 100% aus Frucht. Jedoch verlieren sie durch das Schälen der Früchte schon viele gesunde Nährstoffe. Eigentlich bleibt oft nur ein zuckerhaltiges Getränk über. 2013 haben Forscher sogar herausgefunden, dass 41 von 52 Smoothies im Lebensmitteleinzelhandel mehr Zucker als Coca Cola hatten. Und alle hatten auch mehr Kalorien.
Ebenfalls hat sich in diesem Jahr ergeben, dass Personen, die viele Früchte zu sich nehmen, häufiger an Diabetes erkranken.

In einer weiteren Studie wurde die Frage behandelt: „Wie kann man länger leben?“ Eine interessante Erkenntnis darauf war, dass verschiedene Früchte auch unterschiedlich abschnitten. Mehrere Portionen Blaubeeren verringerten das Diabetesrisiko um 26% während sich der Verzehr von Bananen, Äpfeln und Birnen eher geringer auswirkte.

Insgesamt kann man sagen, dass die Personen die ganze Früchte gegessen haben das Risiko einer Diabeteserkrankung um 2% verringerten und diejenigen, die sie tranken (mehr als drei Gläser Fruchtsaft pro Woche) um 8% erhöhten. Damit hätte nun wirklich keiner gerechnet, oder?

Eine weitere negative Erkenntnis wurde in Westaustralien gewonnen. Hier wurde die tägliche Ernährung von mehr als 2.000 Menschen untersucht. Man fand heraus, dass der Verzehr von ein paar Arten Obst und Gemüse (Kohl, Brokkoli, Blumenkohl und Äpfel) im rohen Zustand das Risiko von Darmkrebs verringert, während diese als Smoothie ein erhöhtes Risiko darstellen.

Zuckerhaltige Getränke führen zu einem erhöhten Insulinspiegel mit einem erhöhten Risiko für einige Krebsarten. Die Forscher weisen darauf hin, dass viele Dinge, die gegen Darmkrebs schützen, wie Antioxidantien und Ballaststoffe verloren gehen oder während des Saftherstellungsprozesses vermindert werden. Jedoch hat keine der aufgeführten Studien speziell den Gesundheitsnutzen der Fruchtsmoothies betrachtet. Außerdem wurde auch nicht berücksichtigt, ob es Konzentrat war, hausgemachte Smoothies oder Handelsware.

Unsere persönliche Meinung ist, dass das Trinken von hausgemachten Gemüse-Smoothies gut für uns ist und der ein oder andere Fruchtsmoothie in Maßen bestimmt auch nicht schadet.

So oder so bleiben wir, was die Getränkewahl angeht, lieber bei Wasser in Kombination mit einem leckeren Kaffee oder Cappuccino.

Pinker Kaffee - der beet root latte

Kaffee Trend Nr. 2: Pinker Kaffee

Pinker Kaffee ist zurzeit auf dem Vormarsch. Und alle Damen rufen Yeeeah! Naja so oder so ähnlich. Es ist gar nicht lange her, da war der Matcha Latte mit seiner grünlichen Farbe ein absolutes Muss für jedes angesagte Szene-Café. Viele haben sich bislang noch nicht an dem grünen Kaffee probiert, da wird er schon vom pinken Kaffee abgelöst.

Woraus besteht pinker Kaffee?

Die neueste Trend-Kaffee-Spezialität hört auf den Namen Beet Root Latte – Rote-Beete-Milchkaffee. Spätestens an diesem Punkt denken sich viele von Euch: Was? Rote Beete im Kaffee? Nein danke. Eine kurze hausinterne Umfrage ergab nämlich, dass die Mehrheit meiner Kollegen keine rote Beete Fans sind. Dabei hat sie doch so viel zu bieten! Beispielsweise wehren Folsäure, Eisen und Betanin Krebszellen ab. Zudem enthält es viel Vitamin C und ist somit richtig gesund! Was natürlich phänomenal ist, ist die auffällige Farbe. Der pinke Kaffee ist ein richtiger Hingucker und eine echte Abwechslung zu den sonst eher in Brauntönen gehaltenen Kaffees.

Wer jetzt am liebsten ins nächstgelegene Café stürmen möchte, um diesen kleinen Star zu probieren, wird vorerst enttäuscht. In Deutschland gibt es ihn, unseres Wissens nach, noch nicht zu kaufen. Anderen Bloggern zufolge soll er aus Australien stammen. Auch hier sind uns die sozialen Medien etwas voraus. Auf Instagram ist der pinke Kaffee unter #beetrootlatte zu finden. Hier postet die Netzgemeinde die schönsten Kreationen.

Pinken Kaffee selber machen

Natürlich darf jeder gerne zu Hause probieren, wie ihm oder ihr der pinke Kaffee schmeckt. Dafür könnt Ihr einfach eine rote Beete schälen und entsaften. Gebt dem Saft etwas geriebenen Ingwer dazu. Aber Vorsicht! Lieber hinterher noch mal etwas mehr dazugeben, bevor es zu scharf wird! Diese Mischung wird dann in aufgekochte Mandel- oder Sojamilch vermengt. Zum Schluss kann man noch etwas Agavensirup für die Süße hinzugeben. Fertig ist Euer pinker Kaffee!

Kaffee in der Eiswaffel - ein neuer Trend

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Kaffee in der Eiswaffel, das hört sich nach einer ziemlich simplen Idee an. Dennoch ist es gerade DER Kaffeetrend im Internet. Bereits über eine Million Bilder sind über verschiedene Nutzerprofile auf Instagram zu verzeichnen. Wieso, weshalb und warum? Dem gehen wir nun auf den Grund.

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